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Pfeil nach untenPreisverleihung 2016

Pfeil nach untenPreisverleihung 2015

Pfeil nach untenPreisverleihung 2014

Pfeil nach untenPreisverleihung 2013

Pfeil nach untenPreisverleihung 2012

 

Förderpreise

Jährliche Ausschreibung

DSRI-Wissenschaftspreis

für eine herausragende Dissertation oder Habilitationsschrift auf dem Gebiet des Informationsrechts oder der Rechtsinformatik, dotiert mit 2.000 €.

DSRI-Absolventenpreis

für eine herausragende:
Diplom- oder Magisterarbeit,
Bachelor- oder Master-Thesis
oder sonstige Abschlussarbeit, dotiert mit 500 €.

Die Arbeit soll

  • eine besondere Exzellenz aufweisen,
  • zum Zeitpunkt der Einreichung seit max. 2 Jahren abgeschlossen
    oder publiziert worden sein und
  • von einer betreuenden Lehrperson vorgeschlagen werden, die die Einreichung der Arbeit begründet.

Die Preise werden jährlich vergeben. Das Preisgeld wird von der DGRI zur Verfügung gestellt. Die nächste Preisverleihung erfolgt auf der DGRI-Jahrestagung im November 2017. Einreichungsschluss ist der 2. Juni 2017 bei u. g. Anschrift. Die Vorschläge werden von der vom Stiftungsrat der DSRI eingesetzten Kommission bewertet.

Die Bewerber/innen sollen von einer betreuenden Lehrperson vorgeschlagen werden (in Papierform, nicht elektronisch!), die begründet, weshalb die eingereichte Arbeit eine besondere Exzellenz aufweist. Die Einreichung muss in Papierform erfolgen, nicht elektronisch. Die Arbeit sollte nicht vor 2015 abgeschlossen oder publiziert worden sein. Mit Annahme des Preises ist die Überlassung des gedruckten Werkes an die DSRI verbunden.

Die Begutachtung der Arbeiten erfolgt durch namhafte Vertreter/innen des jeweiligen Fachgebietes. In der Vergangenheit begutachteten die folgenden Personen:
Prof. Dr. iur. habil. Dr. rer. pol. Volker Boehme-Neßler (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)
Prof. Dr. jur. Dipl. sc. pol. Alfred Büllesbach
Univ.-Prof. Dr. Benedikt Buchner (Universität Bremen)
Univ.-Prof. Dr. Thomas Dreier (Universität Karlsruhe)
Univ.-Prof. Dr. Claudia Eckert (TU Darmstadt)
Univ.-Prof. Dr. Dirk Heckmann (Universität Passau)
Univ.-Prof. Dr. Maximilian Herberger (Universität des Saarlandes, Saarbrücken)
Univ.-Prof. em. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Kilian (Leibniz Universität Hannover)
Prof. Dr. rer. oec. habil. Rainer Koitz (Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden)
Univ.-Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Helmut Rüßmann (Universität des Saarlandes, Saarbrücken)
RA Prof. Dr. Jochen Schneider (SSW Schneider Schiffer Weihermüller, München)
Univ.-Prof. Dr. Olaf Sosnitza (Bayrische Julius-Maximilians-Universität Würzburg)
Univ.-Prof. Dr. Gerald Spindler (Georg-August-Universität Göttingen)
Univ.-Prof. Dr. Jürgen Taeger (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)
Prof. Dr. Barbara Völzmann-Stickelbrock (FernUniversität in Hagen)
Univ.-Prof. Dr. Andreas Wiebe, LL.M. (Georg-August-Universität Göttingen)

Einreichungen sind zu richten an:

Deutsche Stiftung für Recht und Informatik (DSRI)
Kurwickstr. 14 - 15
26122 Oldenburg
E-Mail: info@dsri.de

    Pfeil nach rechtsAusschreibung Wissenschafts- und Absolventenpreis 2017 (67 kb)

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Preisverleihung Förderpreis 2016

Beatrice LedererDr. Martin Sebastian Haase wurde auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik (DGRI) in Frankfurt mit dem Wissenschaftspreis der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik (DSRI) für seine hervorragend bewertete Dissertation mit dem Titel „Datenschutzrechtliche Fragen des Personenbezugs“ ausgezeichnet. Die Arbeit setzt sich mit dem Merkmal der personenbezogenen Daten und dem sachlichen Anwendungsbereich des Datenschutzrechts auseinander und berücksichtigt dabei bereits den Vorschlag der Datenschutzgrundverordnung. Herr Dr. Haase verfasste sie während seiner Tätigkeit am Institut für Rechtsinformatik der Leibniz Universität Hannover. Sie wurde von Herrn Prof. Dr. Nikolaus Forgo sowie als Zweitgutachter Herrn Prof. em. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Kilian betreut. Der Vorsitzende des Stiftungsrates der DSRI, Herr Prof. Dr. Alfred Büllesbach, überreichte Herrn Dr. Haase die Urkunde sowie ein Preisgeld und hob bei seiner Ansprache die besonders umfassende und ausgewogene Darstellung der Arbeit heraus.

Preisverleihung Förderpreis 2015

Beatrice Lederer Auf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Recht und Information (DGRI) wurde Frau Dr. Barbara Sandfuchs mit dem Wissenschaftspreis der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik (DSRI) für ihre mit summa cum laude bewertete Dissertation zum Thema "Privatheit wider Willen?" ausgezeichnet. Die Urkunde und das Preisgeld in Höhe von 2.000 € überreichte der Vorsitzende des Stiftungsrates der DSRI, Herr Prof. Dr. Alfred Büllesbach. Die Arbeit von Frau Dr. Barbara Sandfuchs entstand im Rahmen des Passauer DFG-Graduiertenkollegs "Privatheit" und wurde von Herrn Prof. Dr. Gerit Hornung L.L.M. und Herrn Prof. Dr. Dirk Heckmann begutachtet. Beide hielten übereinstimmend fest, dass die von Frau Dr. Barbara Sandfuchs vorgelegte Arbeit eine große Bereicherung für die juristische Literatur sei. Frau Dr. Barbara Sandfuchs behandelt in ihrer Dissertation ein höchst aktuelles Thema aus dem Informationsrecht. Eine umfassende rechtliche Auseinandersetzung mit der "informationellen Preisgabe" personenbezogener Daten war bisher nicht erfolgt. Frau Dr. Barbara Sandfuchs beschäftigt sich in ihrer Arbeit nicht nur mit dem deutschen, sondern auch mit dem US-amerikanischen Verfassungsrecht und analysiert, wie die "informationelle Preisgabe" zu verhindern ist.

Preisverleihung Förderpreis 2014

Beatrice Lederer Bereits zum wiederholten Mal wurde eine Dissertation der Universität Passau mit dem Wissenschaftspreis der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik (DSRI) ausgezeichnet. Während der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik (DGRI) in Berlin überreichte der Vorsitzende des Stiftungsrates der DSRI, Prof. Dr. Alfred Büllesbach, Frau Dr. Beatrice Lederer den Wissenschaftspreis der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik 2014. Die Auszeichnung erhielt Dr. Lederer für ihre an der Universität Passau entstandene und von Prof. Dr. Dirk Heckmann und RA Prof. Dr. Peter Bräutigam mit summa cum laude bewertete Dissertation zu dem Thema "OPEN DATA - Informationsöffentlichkeit unter dem Grundgesetz". Inhaltlich beschäftigte sich Frau Dr. Beatrice Lederer mit der Veränderung der Öffentlichkeit in der heute bestehenden Informationsgesellschaft, wobei sie diese anhand von Open Data und Open Government analysierte. Nach Aussage der Gutachter der DSRI können die erzielten Forschungsergebnisse allesamt für die aktuell bestehenden Debatten um Open Data und Open Government genutzt werden. Sie betonten, dass es Frau Lederer in exzellenter Weise verstanden hat, die klassischen Ansätze aus dem Verfassungsrecht und den damit einhergehenden dogmatischen Fragen mit den sich aus dem IT-Recht und der Informatik ergebenden neueren Fragestellungen zu verbinden. Konsequent verfolgt sie dabei ihren bemerkenswerten Ansatz eines IT-Staates und dessen Funktionsbedingungen. Laudator Prof. Büllesbach hob besonders hervor, dass es die Preisträgerin in einer hervorragenden, sprachlich brillanten Weise verstanden habe, ein in der Wissenschaft wichtiges Grundlagenthema mit Bezug auf die relevanten juristischen Disziplinen unter gleichzeitiger Darlegung eigener innovativer Ideen zur Fortentwicklung des Verfassungsrechts zu analysieren.

Die Auszeichnung ist mit einem von der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik e.V. (DGRI) gestifteten Preisgeld in Höhe von 2.000 € verbunden.

Resonanz in der Presse

    Pfeil nach rechtsAZUR-Online (240 KB)

Preisverleihung Förderpreise 2013

Florian JotzoDer Wissenschaftspreis der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik 2013 wurde Dr. Florian Jotzo verliehen. Der Vorsitzende des Stiftungsrates der DSRI, Prof. Dr. Büllesbach, übergab die Urkunde und das Preisgeld anlässlich eines festlichen Dinners bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik (DGRI) am 15. November 2013 in Bonn.
Den Wissenschaftspreis erhielt der Preisträger für seine herausragende und von den Gutachern Prof. Dr. Haimo Schack und Prof. Dr. Joachim Jickeli, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel als Grundlagenarbeit eingestufte und mit summa cum laude bewertete Dissertation „Der Schutz personenbezogener Daten in der Cloud“.
Die Dissertation befasst sich mit einem hoch aktuellen und zugleich schwierigen Thema, das nicht nur für Wissenschaftler, sondern besonders für Praktiker immer mehr an Bedeutung gewinnt. Herrn Dr. Jotzo ist es hervorragend gelungen, die Brücke zwischen beiden Disziplinen, Recht und Informatik, zu schlagen. Seine innovative Arbeit lässt weder die Auseinandersetzung mit den komplexen rechtlichen Zusammenhängen auf sachlicher und internationaler Ebene vermissen, noch die Aufarbeitung der schwierigen technischen Fragestellungen.

Benedikt KlasRechtsanwalt Benedikt Klas wurde der Absolventenpreis der Deutschen Stiftung Recht und Informatik 2013 für die von ihm im Rahmen des Berufsbegleitenden Masterstudiengangs Informationsrecht am Centrum für lebenslanges Lernen (C3L) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg angefertigte und mit der Note ‚sehr gut‘ bewertete Masterarbeit „Grenzen der Erhebung und Speicherung allgemein zugänglicher Daten“ verliehen.
Herr Klas setzt sich in seiner Arbeit nicht nur umfassend und hervorragend mit der aktuellen Rechtsprechung der bestehenden Ära der auf Informations- und Kommunikationstechnologien basierenden Gesellschaft auseinander, sondern beleuchtet auch die internetfreie Kommunikationsära, welche im bestehenden Zeitalter bezogen auf die Erhebung und Speicherung allgemein zugänglicher Daten nicht bedeutungslos ist.
2011 erhielt Herr Klas bereits für seine Arbeit die Auszeichnung als Jahrgangsbester für „besondere akademische Leistungen“ der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Resonanz in der Presse

    Pfeil nach rechtsKommunikation und Recht (1.8 MB)

    Pfeil nach rechtsAZUR-Online (250 KB)

    Pfeil nach rechtsNordwest-Zeitung (98 KB)

    Pfeil nach rechtsCarl von Ossietzky Universität Oldenburg (72 KB)

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Preisverleihung Förderpreise 2012

Louisa Specht SuchomskiAuf der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik (DGRI) in Hamburg konnte Frau Dr. Louisa Specht den ihr verliehenen DSRI-Wissenschaftspreis 2012 entgegennehmen. Frau Dr. Specht erhielt den Preis für ihre exzellente Dissertation "Konsequenzen der Ökonomisierung informationeller Selbstbestimmung - Die zivilrechtliche Erfassung des Datenhandels", die von den Gutachtern am Karlsruher Institut für Technologie mit "summa cum laude" bewertet wurde und im Heymanns Verlag als Band 26 der Karlsruher Schriften zum Wettbewerbs- und Immaterialgüterrecht erschienen ist.
Inhaltlich befasst sich die Arbeit mit der hoch aktuellen Frage des entgeltlichen Erwerbes personenbezogener Daten. Die Preisträgerin verbindet dabei zivilrechtliche Aspekte mit den relevanten Aspekten aus dem öffentlichen Recht und dem Strafrecht. Nach Ansicht des Betreuers der Promotion, Herrn Prof. Dr. Thomas Dreier, und der Gutachter leistet die Arbeit von Frau Dr. Specht damit einen wertvollen Beitrag zur Fortbildung des Rechts der Informationsgesellschaft. Nicht zuletzt deshalb, weil Frau Dr. Specht es verstanden hat, dieses hoch aktuelle Thema umfassend und präzise zu bearbeiten. Zudem hat sie mutige Lösungsansätze, wie beispielsweise die dauerhafte Datenüberlassung von Daten ohne körperliches Trägermedium als Kaufvertrag zu qualifizieren, eingehend erörtert und präferiert, so dass diese bemerkenswerte Arbeit nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die Praxis interessante und verwertbare Ergebnisse liefert.

Bernd SuchomskiZugleich wurde auf der Jahrestagung der DSRI-Absolventenpreis 2012 an Herrn Bernd Suchomski verliehen. Herr Suchomski erhielt den Preis für seine von Herrn Prof. Dr. Paul T. Schrader betreute Magisterarbeit "Proprietäres Patentrecht beim Einsatz von Open Source Software – Eine rechtliche Analyse aus unternehmerischer Sicht", welche somit der Frage nachgeht, inwieweit die Nutzung sog. "freier Software" in einer komplexen Anlage auch die frei lizenzierte Nutzung anderer patentrechtlich geschützter Technologien impliziert oder ob vielmehr eine zwar ebenfalls freie, aber gesonderte Lizenzierung notwendig ist. Der Verfasser hat es in anschaulicher Weise verstanden, einem breiten Publikum diese komplexe und bisher rechtswissenschaftlich wenig durchdrungene Materie näher zu bringen, so die betreuenden Gutachter. Herr Suchomski vergleicht unter anderem die Lizenzrechte der OSS-Lizenz mit den Rechten, die aus dem Patent folgen. Die aus dieser Gegenüberstellung gewonnenen Ergebnisse überträgt Herr Suchomski auf die Copyleft-Lizenzen und bietet einen praxisbezogenen Lösungsansatz für die sachliche Begrenzung des Copyleft-Effekts der OSS-Lizenz, welchen er unter dem von ihm kreierten Begriff "Copyleft-Containment" präsentiert. Schlussendlich hält Herr Suchomski unter Einbeziehung der prozessualen Durchsetzbarkeit und der damit
einhergehenden Beweislast zutreffend fest, dass eine wirtschaftliche Entwertung des Patents besteht, wenn und soweit der dem Patent innewohnende Schutz einer freien Softwareentwicklung entgegensteht, so dass der Patentinhaber de facto eine Negativlizenz erteilen muss, um die gewollte, kostengünstige Entwicklung der freien Software nicht zu behindern.

Mit der Auszeichnung verbunden ist jeweils ein Preisgeld, das von der DGRI gestiftet wurde.

Specht bei Preisverleihung Suchomski bei der Preisverleihung 2012
Dr. Louisa Specht und Prof. Dr. Alfred Büllesbach Bernd Suchomski und Prof. Dr. Alfred Büllesbach

Resonanz in der Presse

    Pfeil nach rechtsComputer und Recht (1,2 MB)

    Pfeil nach rechtsCarl von Ossietzky Universität Oldenburg (137 kb)

    Pfeil nach rechtsKIT Network (225 kb)

    Pfeil nach rechtsAZUR-Online (211 kb)

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